Lanzarote – Mein Herzensort zwischen Vulkangestein, Meerblick und Papagayo-Zauber
Wenn mich jemand fragt, welche Kanareninsel mein absoluter Favorit ist, muss ich nicht lange überlegen: Lanzarote. Keine andere Insel habe ich in den letzten Jahren so oft besucht. Und obwohl ich sie schon fast auswendig kenne, überrascht sie mich jedes Mal wieder.
Die Kombination aus vulkanischer Landschaft, weiten Ausblicken, charmanten Orten und den schönsten Stränden der Kanaren hat für mich einfach etwas Magisches.
Anreise & erste Eindrücke
Der Direktflug dauert knappe 4 Stunden – und schon beim Anflug auf Arrecife, die Hauptstadt der Insel, bekommt man ein erstes Gefühl für die außergewöhnliche Landschaft: dunkles Lavagestein, helle Häuser, türkisblaues Meer.
Ein absoluter Tipp – und ich würde fast sagen Pflicht – ist ein Mietauto direkt am Flughafen. Auf Lanzarote bist du damit flexibel und kannst die Insel richtig erleben. Und das Beste: Die Mietwagenpreise sind im Vergleich zum Rest Europas wirklich günstig – ein echter Bonus.
Playa Blanca – Ruhe, Ausblick & Lieblingsmomente
Mein persönliches „Basecamp“ ist fast immer Playa Blanca im Süden der Insel. Dieses Mal habe ich im Hotel Mirador Papagayo übernachtet – ein echtes Wohlfühlhotel direkt an der ruhigen Promenade. Das Superior-Zimmer mit Meerblick war jeden Cent wert: vom Bett aus konnte ich morgens schon das Licht über dem Atlantik sehen, und abends dem Sonnenuntergang zusehen.
Zu Fuß bin ich dann an einem der Tage zu den Papagayo-Stränden gewandert – ein kleines Abenteuer entlang der Küste, aber die Mühe lohnt sich. Diese Strände sind wunderschön abgeschieden, mit goldenem Sand und türkisfarbenem Wasser, fast wie eine Mini-Karibik mitten im Lavagestein.
Tipp: Unbedingt Wasser und Sonnenschutz mitnehmen – dort gibt’s keine Bars oder Schirme. Nur Natur. Und genau das macht den Charme aus.
Mit dem Auto quer über die Insel
Lanzarote ist zwar klein, aber voller Highlights – und mit dem Auto hast du alles in Reichweite.
Nationalpark Timanfaya war natürlich Pflicht. Das Gefühl, durch eine echte Mondlandschaft zu fahren, ist schwer zu beschreiben – es sieht surreal aus. Bei der Führung am „Montañas del Fuego“ spürt man förmlich, dass die Erde dort noch lebt. Heiße Luft, kochendes Wasser aus der Erde – ein bisschen unheimlich, aber total faszinierend.
Ein weiterer Ausflug führte mich nach Playa del Carmen – lebendig, mit vielen Restaurants, kleinen Läden und einem tollen Flair für einen Tagesbesuch. Und dann wieder zurück ins Auto – Musik an, Fenster runter, und die Vulkanberge an einem vorbeiziehen lassen.
Kreuzfahrtschiffe und Küstenorte
In Arrecife habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht – ehrlich gesagt mehr aus Neugier, weil ich wusste, dass dort gerade ein AIDA-Schiff im Hafen lag. Als ich es dann beim Auslaufen beobachtet habe, war das einer dieser kleinen, stillen Reise-Momente: ein bisschen Fernweh, ein bisschen Seemannsstimmung – obwohl ich selbst lieber auf der Insel bleibe.
Auch Costa Teguise habe ich besucht – kleiner, etwas weniger touristisch, aber sehr charmant mit schönen Badebuchten, schwarzem Sand und tollen Cafés. Perfekt für einen Badetag ohne Trubel.
Baden an versteckten Buchten & schwarzer Sand
Das Besondere an Lanzarote sind für mich auch diese verträumten kleinen Buchten, die man oft ganz zufällig entdeckt. Man fährt eine Küstenstraße entlang, sieht ein paar Autos am Straßenrand stehen – und wenn man dem Weg folgt, landet man an einem Mini-Strand, den man fast für sich allein hat.
Und dann dieser schwarze Sand – rau, warm, exotisch. Ganz anders als alles, was man sonst kennt. Lanzarote ist eben kein 08/15-Strandurlaub, sondern etwas ganz Eigenes.
Fazit: Lanzarote – Eine Insel mit Charakter
Was Lanzarote für mich so besonders macht, ist dieser starke Charakter. Die Insel versucht nicht, sich anzubiedern oder irgendwem zu gefallen. Sie ist schroff, leise, ehrlich.
Hier gibt es keinen Massentourismus, sondern eine Art von stiller Schönheit, die man erst versteht, wenn man einmal da war – und die einen dann nicht mehr loslässt.
Für mich ist Lanzarote mehr als nur ein Reiseziel. Es ist ein Wiederkommen-Ort, ein Ort zum Runterkommen, zum Aufladen, zum Staunen.
Lust auf eine Reise bekommen?
Wir schicken dir gerne dein individuelles Angebot!
Kenny Maschinda
✈️ ständig im Reisefieber ? Globetrotter ? Strandjunkie ? Hobby Reisefotograf für Social Media

